Alpakawolle Trends und Herausforderungen

Zuvor hatten wir erwähnt, dass es in etwa 4 Millionen Alpakas weltweit gibt. Alpakas sind aber nicht gleich Alpakas. Es gibt zwei unterschiedliche Rassen. Einmal die Alpakas Suri und zum anderen die Alpakas Huacaya. Suri Alpakas machen nur etwa 15% der Population aus, die restlichen 85% sind Huacaya Alpakas. Die unterschiedlichen Rassen liefern unterschiedliche Typen an Wolle.

Gerne wird die Wolle der Huacaya Alpakawolle zum Stricken verwendet. Die Alpakawolle Suri gibt es nur vereinzelnt als Strickwolle. Sie wird gerne als Stoff verarbeitet.

Alpakawolle ist ein perfektes Naturprodukt. Die Natur hat diese Wolle in 22 verschiedenen Farbtönen erschaffen. Doch wie lange noch wird es diese natürlche Variation in Zukunft noch geben? Wird man in Zukunft noch diese natürliche und ungefärbte Auswahl zum Stricken haben?

Aus unserer Schicht wird es immer schwieriger ungefärbte Alpakawolle in Zukunft zu bekommen. Zum einen sind die Anforderungen internationaler Kunden so gestiegen, dass kleine Veränderungen in den Farbtönen z.B. ein Grauton von einer Produktion zur nächsten, fast nicht vorkommen darf. Daher kann es auch bei grauer Alpakawolle vorkommen, das diese gefärbt wurde. Zum anderen wird es immer schwieriger genügend Wolle von einem Farbton zu bekommen, diese vorzuselektieren und diese für die Produktion bereitzustellen.

Desweiteren wird die Zucht von weißen Alpakas gefördert, da diese Alpakawolle leicht gefärbt werden kann. All diese Faktoren gefärden die ursprüngliche Natürlichkeit dieser Strickwolle. Doch es gibt auch positive Entwicklungen zu berichten. So werden vereinzelt ökologische Strickgarne gefördert. Diese entsprechen nicht der Masse, sind aber eine echte Alternative, denn diese Strickwolle kommt in wilder Form d.h. wie die Natur die Alpakawolle geschaffen hat auf den Markt.

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